Neues Coronavirus

Kurzarbeit infolge des Coronavirus

Kurzarbeit ist die vorübergehende Reduzierung oder Einstellung der Arbeit in einem Betrieb aus unvermeidbaren wirtschaftlichen Gründen. Arbeitsausfälle als Folge des Coronavirus gehören nicht zum normalen Betriebsrisiko und berechtigen zum Bezug der Kurzarbeitsentschädigung (KAE).


Für wen ist Kurzarbeit möglich?


MÖGLICH


  • Arbeitnehmende mit unbefristetem Arbeitsvertrag
  • Arbeitnehmende im Stundenlohn
  • Arbeitnehmende auf Abruf

NICHT MÖGLICH


  • Arbeitnehmende die mit der Kurzarbeit nicht einverstanden sind
  • Arbeitnehmende in gekündigtem Arbeitsverhältnis
  • Arbeitnehmende mit befristetem Arbeitsvertrag
  • Lernende*
  • mitarbeitende Ehegatten des Arbeitgebers**
  • Finanziell am Betrieb beteiligte Personen**
  • Geschäftsleitungsmitglieder**
  • Einzelunternehmer/innen***


  • * Anspruchsberechtigt bis 31.05.2020
  • ** Anspruchsberechtigt bis 31.08.2020
  • ***Selbständig Erwerbende (Einzelunternehmer/innen) können ihren Anspruch auf eine Erwerbslosenentschädigung in Form von Taggeldern über die EO-Versicherung geltend machen. Mehr Informationen finden Sie hier: Informationen Selbständige.
  • Die Karenzfrist beträgt 1 Tag.
  • Die Bewilligungsdauer von Kurzarbeit beträgt 3 Monate.
  • Die gesetzlichen und vertraglich vereinbarten Sozialversicherungsbeiträge müssen bei Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung entsprechend der normalen Arbeitszeit, also auf 100 % des Lohnes, bezahlt werden. Die Arbeitnehmeranteile (auch BVG, KTG) können wie gewohnt vom Bruttolohn abgezogen werden. Von der Arbeitslosenkasse entschädigt werden aber nur AHV, IV, EO und ALV. Die Arbeitgeberbeiträge für BVG oder eine freiwillig abgeschlossene Krankentaggeldversicherung werden von der Arbeitslosenkasse nicht entschädigt.