Neues Coronavirus

Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen

Der Bundesrat hat am 13., 20. und 25. März 2020 zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Massnahmenpaket in der Höhe von rund 40 Milliarden Franken beschlossen. 20 Milliarden Franken davon wurden für Überbrückungskredite zur Verfügung gestellt. An seiner Sitzung vom 3. April 2020 hat der Bundesrat entschieden das Bürgschaftsvolumen für Liquiditätshilfen auf 40 Milliarden zu erhöhen. Damit stehen über 60 Milliarden Franken zur Verfügung für:

  • Überbrückungskredite für KMUs
  • Hilfe für Kultur, Sport und Tourismus

Überbrückungskredite für KMUs

Zur Sicherstellung der Liquidiät konnten Unternehmen, die durch die COVID-19-Krise betroffen sind, zwischen dem 26. März und 31. Juli vom Bund verbürgte Überbrückungskredite in Anspruch nehmen.

 

Beträge bis zu CHF 500'000 (Zinssatz 0.00%) wurden von den Banken sofort ausbezahlt und vom Bund zu 100% garantiert. Darüber hinaus gehende Beträge (Zinssatz 0.50%) werden vom Bund zu 85% garantiert.


Ausweitung der Kurzarbeit

Der Anspruch auf Kurzarbeit wird auch auf Mitarbeiter auf Abruf ausgeweitet. Es gibt ein vereinfachtes Verfahren bei der Voranmeldung und ein summarisches Verfahren bei der Abrechnung. Mehr Informationen finden Sie hier: Kurzarbeit infolge des Coronavirus


Entschädigung für Selbständige und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung

Anspruchsberechtigt sind Selbstständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung die aufgrund der Massnahmen des Bundesrates einen Erwerbsausfall erleiden. Mehr Informationen finden Sie hier: Informationen Selbständige