Coronavirus: Corona-Entschädigung neu ab 30% Umsatzeinbusse

Seit dem 17. September 2020 haben Personen, deren Erwerbstätigkeit wegen Massnahmen gegen das Corona-Virus eingeschränkt ist, die Möglichkeit einen Corona-Erwerbsersatz zu beziehen.

Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung haben einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz, wenn die Erwerbstätigkeit wegen Massnahmen gegen das Corona-Virus massgeblich einschränkt ist und sie eine Lohn- oder Einkommenseinbusse erleiden. Die massgebliche Einschränkung ist definiert durch einen Umsatzverlust von mindestens 30% (bis 31. März 2021 galt eine Umsatzeinbusse von 40%, bis 30. November 2020 galt eine Umsatzeinbusse von 55%) Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Die Umsatzeinbusse muss deklariert werden und benötigt eine Begründung, wie sie auf die Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie zurückzuführen ist.

Personen, die einen Erwerbsausfall erleiden und auf welche die oben aufgeführten Situationen zutreffen, müssen bei ihrer AHV-Ausgleichskasse einen Antrag einreichen. Die entsprechenden Formulare stehen auf den Webseiten der Ausgleichskassen bereit.