Kurzarbeit und Erwerbsersatz

Der Bundesrat hat das Instrument der Kurzarbeit für die aktuelle ausserordentliche Lage ausgeweitet und vereinfacht. Für die Corona-Kurzarbeit gelten andere Anspruchsberechtigungen, Berechnungsgrundsätze und Formulare.

Geltungsdauer der Corona-Kurzarbeit und aktuelle Änderungen

Die Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung, welche die Ausweitung der Kurzarbeit statutiert, gilt bis 31. August 2020. Der Bundesrat hat bereits mit Wirkung ab 1. Juni 2020 gewisse neue Bestimmungen wieder aufgehoben. So entfällt ab dem 1. Juni 2020 der Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, mitarbeitende Ehegatten oder eingetragene Partner und Partnerinnen sowie für Lernende. Auch gilt ab dem 1. Juni 2020 wieder die übliche Voranmeldefrist.

Per 1. September 2020 wird die Höchstbezugsdauer auf achtzehn Monate verlängert und es gilt eine von der Arbeitgeberin zu tragende Karenzfrist von einem Tag. Zudem wird die Berücksichtigung von Überstunden wiedereingeführt. Damit tritt zum 1. September 2020 weitgehend das normale (vor 1. März 2020 geltende) Verfahren zum Bezug von Kurzarbeitsentschädigung in Kraft.