Abrechnung von Kurzarbeit ab der Abrechnungsperiode September 2020

Die Vorgaben für die Abrechnung von Kurzarbeit sind per 1. September 2020 teilweise geändert worden. Das vereinfachte Verfahren für Abrechnungen bleibt bestehen.

Weiterhin gilt:

  • Der Abrechnungsprozess erfolgt im vereinfachten und summarischen Verfahren.
  • Mehr- und Minderstunden bleiben unberücksichtigt.

Ab der Abrechnungsperiode September 2020 gilt neu:

  • Folgende Personengruppen haben keinen Anspruch mehr auf Kurzarbeit:
    • Personen in Arbeitsverhältnissen auf bestimmte Dauer (betrifft nur Arbeitsverhältnisse ohne Kündigungsmöglichkeit)
    • Personen, die im Dienste einer Organisation für Temporärarbeit stehen
    • Arbeitnehmende auf Abruf, die weniger als 6 Monate im Kurzarbeit beantragenden Unternehmen arbeiten sowie Arbeitnehmende auf Abruf, deren Beschäftigungsgrad starken Schwankungen unterliegt (über 20 Prozent)
    • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung und ihre im Betrieb mitarbeitenden Ehegatten sowie Lehrlinge (Anspruch wurde bereits am 1. Juni 2020 aufgehoben).
  • Pro Abrechnungsperiode gilt eine Karenzfrist von einem Tag (das heisst: ein Tag pro Monat wird nicht bezahlt).

Auf der Website www.zh.ch/kurzarbeit-corona finden Sie Informationen was Sie beim Ausfüllen der Voranmeldung zu beachten und allenfalls beizulegen haben.